Wahre Wundertüte : Lesung aus Privatbiografien

Wahre Wundertüte : Lesung aus Privatbiografien

Wenn man eine öffentliche Veranstaltung organisiert, ist der Tag, wenn er dann endlich da ist, wie eine Wundertüte – sind genug Leute da? Schmeckt der Sekt? Beamt der Beamer wie er beamen soll? Es kann ja einiges schiefgehen.

Von der biografischen Matinee am letzten Sonntag kann ich mit Fug und Recht behaupten: Das haben meine Berliner Kollegin Sabine Tietjen und ich gut im Literaturhaus Berlin organisiert: Unsere aus ganz Deutschland angereisten KollegInnen haben ihre besten Texte rausgesucht, sich in die schönste Schale geschmissen und topp gelesen. Im Publikum saßen nicht nur meine lieben Freundinnen, sondern auch Menschen, die wir nie zuvor gesehen haben. Unsere PR hatte also gewirkt.

Ich lese aus einer Biografie, die letztes Jahr vollendet wurde

Und unterhalten fühlten diese Menschen sich auch: „Ich hatte immer wieder Gänsehaut“, sagte eine Frau nach der Lesung zu mir – ich fasse das als Kompliment auf. Wir hatten ja auch Superthemen, die das Leben in seiner ganzen Bandbreite widerspiegeln: Den gespaltenen Backenzahn einsam auf hoher See, die Geschichte einer Flucht aus Ostpreußen, das Wunder von Pferdetherapie und vieles mehr.

Fazit: Wir wiederholen das.

Mit den Mitgliedern bei der Arbeit

Auch das Mitgliedertreffen des Biographiezentrums hat Spaß gemacht. Im scheinbar beiläufigen Gespräch merkt man gar nicht, wieviel Knowhow unter uns versammelt ist. Erst am Abend der Gedanke: Stop! Der Kopf ist voll von Eindrücken, Ideen und neuem Wissen. Im Januar treffen wir uns wieder – Grüß Gott München!

 

Fotos: Martin Zellerhoff


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.