Ein Foto und seine Geschichte – Oh! Moor! Von Ulli Kammigan

Ein Foto und seine Geschichte – Oh! Moor! Von Ulli Kammigan

Im Norden von Niendorf (Stadtteil von Hamburg) gibt es noch einen sehr kleinen Teil des Ohemoores. Unter anderen versucht die Loki-Schmidt-Stiftung Teile aufzukaufen, um jedenfalls die Reste des ehemals viele Quadratkilometer großen Moores zu erhalten bzw. zu renaturieren.

Foto Ulli

Als ich Kind war, begann die Stadt Hamburg das Moor trockenzulegen und damit zu zerstören. Ich bin am Rande des damaligen Ohemoores aufgewachsen und mein Spielplatz bestand aus vielen Quadratkilometern Moorgelände. Das Bild zeigt einen kleinen Tümpel, der früher einigen Moorbewohnern als Badestelle diente und den ich erst jetzt entdeckt habe. Nicht weit davon entfernt fand ich eine zweite Seltenheit: Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, die es dort früher zuhauf gab, aber heute als geschützte Pflanze vom Aussterben bedroht ist.

2.Foto Ulli


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