Fleißiger Dienstag: Rund ums Schlafen in der Kindheit

Fleißiger Dienstag: Rund ums Schlafen in der Kindheit

Ich zähle keine Schäfchen, ich mache keine Atemübung, ich wälze mich nicht hin und her. Damit zähle ich zu den glücklichen 41% aller Deutschen, die in weniger als 11 Minuten schlafen (Quelle )

Als Kind war das anders: Ich erinnere mich, dass ich oft lange brauchte, um endlich einzuschlafen, weil ich soviel in meinem Köpfchen herumwälzte: Eine Zeitlang war es ein drohender Umzug, der mir zu schaffen machte. Immer wieder Mathearbeiten, an denen ich grandios scheitern würde, oder der nächste Zahnarzttermin. Mehr als einmal spürte ich das Loch, an das sich die Zahnärztin heranmachen würde, wenn ich mit meiner Zunge über die Oberfläche meiner Zahnreihen glitt.

In dieser Zeit des Nichteinschlafen-Könnens gewöhnte ich mir an, meine Haare mit dem Zeigefinger zu drehen, bis sie verknotet waren. Wie die sich wohl morgens wieder lösen ließen? Später als Teenager war das Einschlafen überhaupt kein Problem mehr. Ich las heimlich, bis mir die Augen zufielen und hatte es morgens schwer, das Bett wieder zu verlassen.

Wie haben Sie in Ihrer Kindheit geschlafen?

Heute möchte ich, dass Sie Ihre Erinnerungen ans Schlafen in Ihrer Kindheit wecken.

Denken Sie daran, dass es drei Bereiche rund ums Schlafen gibt:

  • Das Einschlafen
  • das Schlafen selbst
  • und das Aufwachen aus dem Schlaf.

Schreiben Sie 5 Minuten lang alle Ihre Gedanken als Liste dazu auf und beginnen Sie Ihre Sätze mit: „Ich erinnere mich“ auf. So zum Beispiel:

Ich erinnere mich… (an meinen blauen Wecker. Seine Ziffern leuchteten nicht mehr so richtig in der Nacht)

Ich erinnere mich…(an den Abend, an dem meine Mutter Besuch hatte und die Musik mit dem Donner ganz laut gespielt hat )

Wenn Sie Ihre Liste hinterher durchlesen, werden Sie sehen, wieviele Details Sie noch im Gedächtnis haben – sei es die rubbelige Tagesdecke, die Ihre Eltern mal im Urlaub kauften oder der muffig riechende Kuschelhase mit dem abgerissenen Ohr. Überlegen Sie sich, welche Erinnerung Sie vertiefen wollen und versuchen Sie genau zu beschreiben, worum es geht, und sich nicht im Allgemeinen zu verlieren. Viel Spaß!